Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Essbesteck</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Essbesteck"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/mediawiki.page.gallery.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Essbesteck rootpage-Essbesteck skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Essbesteck</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">




<p>Mit <b>Essbesteck</b>, <b>Tafelbesteck</b> oder kurz <i>Besteck</i> werden <a href="Werkzeug" title="Werkzeug">Werkzeuge</a> bezeichnet, die zur <a href="Nahrung" title="Nahrung">Nahrungsaufnahme</a> verwendet werden. Das heute im <a href="Europa" title="Europa">europäischen</a> <a href="Kulturraum" title="Kulturraum">Kulturraum</a> gebräuchliche Essbesteck besteht aus <a href="Messer" title="Messer">Messer</a>, <a href="#Gabel">Gabel</a> und <a href="#Löffel">Löffel</a>.
</p><p>Als Teil des <a href="Tischgedeck" title="Tischgedeck">Tischgedecks</a> (<a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a> <i>couvert</i>) werden die einzelnen Besteckstücke nach festgelegten Regeln angeordnet. Ihre korrekte Benutzung bildet einen Bestandteil der <a href="Tischsitten" title="Tischsitten">Tischsitten</a>. Dabei ist das Essen mit der Gabel eine vergleichsweise neue Sitte, die ihre Ursprünge im Italien des 17.&nbsp;Jahrhunderts hat,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sich aber erst im <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">bürgerlichen</a> Europa des 19.&nbsp;Jahrhunderts endgültig durchsetzte.
</p><p>In <a href="Ostasien" title="Ostasien">Ostasien</a> sind <a href="Essst%C3%A4bchen" title="Essstäbchen">Essstäbchen</a> die vorherrschende Besteckform. Sie finden im Zuge der <a href="Globalisierung" title="Globalisierung">Globalisierung</a> auch in der westlichen Welt vermehrt Verbreitung.
</p><p>In den meisten Kulturen weltweit wird hingegen ganz oder teilweise auf Essbesteck verzichtet und mit den <a href="Finger" title="Finger">Fingern</a> gegessen, meist nach strikten Regeln. Im islamischen Kulturbereich und bei Anhängern des <a href="Hinduismus" title="Hinduismus">Hinduismus</a> darf nur die rechte Hand zur Nahrungsaufnahme verwendet werden, da mit der linken die Körperreinigung vorgenommen wird und diese daher als unrein gilt.
</p><p>Das universellste Tafelgerät ist der Löffel, der sowohl in den Kulturen im Gebrauch ist, die Messer und Gabel oder Essstäbchen benutzen, als auch in einigen Regionen, in denen neben den Fingern der Löffel als einziges Besteck zur Verfügung steht.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Besteckarten_und_ihre_Geschichte">Besteckarten und ihre Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Löffel"><span id="L.C3.B6ffel"></span>Löffel</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geschichte,_Löffel_in_Aussprüchen_und_im_Aberglauben"><span id="Geschichte.2C_L.C3.B6ffel_in_Ausspr.C3.BCchen_und_im_Aberglauben"></span>Geschichte, Löffel in Aussprüchen und im Aberglauben</h4></div>
<p>Der <i>Löffel</i> (mittelhochdeutsch über <i>leffel</i> von <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutsch</a> <i>laffan</i>, <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutsch</a> <i>laffen</i>: schlürfen, lecken) ist das urtümlichste der Werkzeuge, die als <b>Esslöffel</b> zum Essen, gelegentlich auch zum Trinken genutzt werden und wurden. Es ist schlicht der schöpfenden <a href="Hand" title="Hand">Hand</a> nachgebildet. Ein Löffel besteht aus zwei Teilen, dem <i>Stiel</i> und der <i>Laffe</i><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (<i>Laffe</i> bedeutet eigentlich die <i>Lippe</i>) oder auch <i>Löffelschale</i>, der Höhlung für die Flüssigkeit, die oft aus einem anderen Material und mit einer anderen Technik hergestellt wurde als der Stiel.
</p>
<dl><dt>Geschichte</dt></dl>
<p>Löffel wurden bereits aus altsteinzeitlichen Fundstätten geborgen, aus <a href="Knochen" title="Knochen">Knochen</a> oder <a href="Holz" title="Holz">Holz</a> geschnitzt. Aus der <a href="Jungsteinzeit" title="Jungsteinzeit">Jungsteinzeit</a> gibt es zahlreiche Funde von Löffeln aus gebranntem <a href="Ton_(Bodenart)" title="Ton (Bodenart)">Ton</a> z.&nbsp;B. aus Gegenden der <a href="Trichterbecherkultur" title="Trichterbecherkultur">Trichterbecher-</a> und der <a href="M%C3%BCnchsh%C3%B6fener_Kultur" title="Münchshöfener Kultur">Münchshöfener Kultur</a>. Bei Ausgrabungen im alten Ägypten fanden Archäologen ebenfalls unzählige Löffel, die belegen, dass die Menschen vor tausenden von Jahren solche <i>Geräte</i> zum Essen oder zum Vorlegen von Speisen benutzten. Im <a href="Esskultur_im_R%C3%B6mischen_Reich" title="Esskultur im Römischen Reich">alten Rom</a> gab es zwei Arten von Löffeln, die größere <i><a href="Ligula_(L%C3%B6ffel)" title="Ligula (Löffel)">ligula</a></i> und das kleinere <i><a href="Cochlear_(L%C3%B6ffel)" title="Cochlear (Löffel)">cochlear</a></i>. Letzteres besaß einen nadelförmigen Stiel, der beim Verzehr von Schnecken und Muscheln auch eine Spießfunktion, die Funktion der heutigen Gabel, hatte.
</p><p>Der Begriff <b>Löffel</b> tauchte erstmals in Dokumenten des 8. Jahrhunderts auf, damals hatte jeder Mensch seinen (großen) Löffel stets bei sich.<sup id="cite_ref-Journal_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Journal-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vielerorts war der Löffel bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert hinein neben dem <a href="Messer" title="Messer">Messer</a>, das häufig nur zum Zerteilen benutzt wurde, das einzige Esswerkzeug und in der Regel aus <a href="Holz" title="Holz">Holz</a>.
</p>
<dl><dt>Löffel in Redewendungen, Sagen und Geschichten (Auswahl)</dt></dl>
<ul><li>Aus der Tatsache, dass die Menschen ihren Löffel stets bei sich trugen, resultiert die Aussage „den Löffel abgeben“, wenn jemand gestorben ist.</li>
<li>Der Spruch „jemanden über den Löffel balbieren“ heißt dagegen, ihn betrügen oder ihn übervorteilen. Das soll auf das 19. Jahrhundert zurückgehen, als die <a href="Barbier" title="Barbier">Barbiere</a> (Balbiere, Friseure) männlichen Kunden mit eingefallenen Wangen einen Löffel gaben, den sie in den Mund nehmen mussten, damit die Haut beim <a href="Rasur" title="Rasur">Rasieren</a> ordentlich straff und damit ein gutes Ergebnis zu erwarten war.</li>
<li>Ein <a href="Aberglaube" title="Aberglaube">Aberglaube</a> lautet, dass, wenn ein „silberner Löffel auf den Boden fällt“, ein Familienangehöriger sterben würde.</li>
<li>Ein besonders krasses Beispiel, wie ein <a href="Edikt" title="Edikt">Edikt</a> unter <a href="Friedrich_Wilhelm_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich Wilhelm I. (Preußen)">Friedrich Wilhelm I.</a> umgesetzt wurde, das Hausdiebstähle mit der Todesstrafe belegte, ist die Sage um das <a href="Galgenhaus" title="Galgenhaus">Galgenhaus</a> in <a href="Alt-Berlin" title="Alt-Berlin">Alt-Berlin</a> (Brüderstraße 10). Hier wurde eine Dienstmagd des preußischen Ministers von Happe beschuldigt, einen silbernen Löffel gestohlen zu haben. Nachdem das Todesurteil sogar vor dem Haus in der Öffentlichkeit vollstreckt worden war, fand sich der Löffel im Stall, eine <a href="Elster" title="Elster">Elster</a> hatte ihn dorthin verschleppt.</li>
<li>Im Jahr 1996 verurteilte ein dänisches Gericht einen Politiker (Torben Nimb-Sörensen) zu einer Bewährungsstrafe, weil er nachweislich auf der königlichen Jacht <i>Dannebrog</i> drei Löffel aus dem Tafelsilber hat <i>mitgehen lassen</i>.<sup id="cite_ref-Journal_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Journal-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<dl><dt>Entwicklung, Materialien und Spezialisierung nach Anwendungsgebiet</dt></dl>
<p>In Deutschland entstand die <i>Löffelmacherei</i> als Zweig der <a href="Metalle" title="Metalle">metallverarbeitenden</a> <a href="Industrie" title="Industrie">Industrie</a> im 15.&nbsp;Jahrhundert in der Nähe von <a href="Eisenerz" title="Eisenerz">Eisenerzgewinnung</a> und -<a href="Verh%C3%BCttung" class="mw-redirect" title="Verhüttung">verhüttung</a>. Ihre Blütezeit hatte sie im 17. und 18.&nbsp;Jahrhundert. Ursprünglich wurden die Löffel roh aus einem Stück geschmiedet und dann mit der Feile bearbeitet, wobei ein <a href="L%C3%B6ffelmacher" class="mw-redirect" title="Löffelmacher">Löffelmacher</a> 30 bis 40 Stück pro Tag fertigen konnte. Im frühen 18.&nbsp;Jahrhundert konnten Löffel bereits aus Blech geschnitten und kalt verformt werden, wodurch sich die Herstellungsgeschwindigkeit verdoppelte. Schließlich wurden Platteneisen vorgeschmiedet, ein Arbeiter vollendete die Form und anschließend wurden die Löffel <a href="Verzinnen" title="Verzinnen">verzinnt</a> und poliert.
</p><p>Das Besteck in der heutigen Form eines einheitlich gestalteten Bestecksatzes ist eine relativ späte Erscheinung; an der bürgerlichen Tafel hat es sich erst im 19.&nbsp;Jahrhundert durchgesetzt. Inventarmäßige Quellen des 18.&nbsp;Jahrhunderts zählen silberne Löffel und getrennt davon Paare von Messern und Gabeln auf. Die Laffe des Löffels war im 16.&nbsp;Jahrhundert noch rund, und den kurzen, stabförmigen Stiel umfasste man mit der ganzen Faust. Später wird der Stiel flacher und länger, die Laffe ovaler. Diese Entwicklung ist bei silbernen Löffeln früher zu beobachten als beim Zinnlöffel, der mit runden Laffen bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert gefertigt wurde.
</p><p>Kunsthandwerkliche Löffelmacher stellten <i>gemeldete</i> Löffel her, mit Verzierungen und Inschriften versehen, vorwiegend als wertvolles Geschenk und familiäres Erbstück. Bis in die Neuzeit hinein blieb er ein recht kostbarer Besitzgegenstand und wurde deshalb auch vererbt (wer also „den Löffel abgibt“,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> stirbt). In manchen Gegenden Europas ist heute noch der Brauch üblich, dass der <a href="Taufpate" class="mw-redirect" title="Taufpate">Taufpate</a> einem Kind seinen ersten silbernen Löffel schenkt.
</p><p>Für den Verzehr von <a href="Kaviar" title="Kaviar">Kaviar</a>, gekochtem Ei und anderen <a href="Schwefel" title="Schwefel">schwefelreichen</a> Lebensmitteln wurden Löffel vergoldet oder Löffel aus <a href="Horn" title="Horn">Horn</a>, <a href="Bein_(Werkstoff)" title="Bein (Werkstoff)">Bein</a> oder <a href="Perlmutt" title="Perlmutt">Perlmutt</a> verwendet, die sich nicht auf den Geschmack auswirken können und sich nicht –&nbsp;wie häufig bei Verwendung von Silberlöffeln beobachtet&nbsp;– durch den Schwefel verfärben. Ebenso sind Salzlöffel entweder nicht aus Silber oder mindestens die Laffe ist vergoldet. Bei Löffeln aus <a href="Edelstahl" title="Edelstahl">Edelstahl</a> tritt das Problem der Verfärbung nicht auf.
</p><p>Vor allem in Asien sind Löffel aus <a href="Keramik" title="Keramik">Keramik</a> oder Porzellan weit verbreitet. Diese sind meist unten abgeflacht, was sich ursprünglich von selbst aus dem Brennvorgang ergab.
</p><p>Die historischen <a href="L%C3%B6ffelritter" title="Löffelritter">Löffelritter</a> führten einen Löffel als Wappenzeichen.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Esslöffel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Form und Ornamen­tik älterer Löffel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Tibetischer Löffel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Hölzerner Esslöffel (16.&nbsp;Jahr­hundert)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Kaviar" title="Kaviar">Kaviar</a>löffel aus <a href="Perlmutt" title="Perlmutt">Perlmutt</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Apostellöffel Paulus mit Schwert</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Liste_der_Löffel-Arten"><span id="Liste_der_L.C3.B6ffel-Arten"></span>Liste der Löffel-Arten</h4></div>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250404253">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .column-multiple,.mw-parser-output div[style*=column]{margin-top:0.3em}.mw-parser-output .column-multiple>ol,.mw-parser-output .column-multiple>ul,.mw-parser-output .column-multiple>p,.mw-parser-output div[style*=column]>ol,.mw-parser-output div[style*=column]>ul{margin-top:0}.mw-parser-output .column-multiple li,.mw-parser-output div[style*=column] li,.mw-parser-output .column-multiple-avoid{break-inside:avoid;break-inside:avoid-column;page-break-inside:avoid}.mw-parser-output .column-multiple-avoid-3{orphans:3;widows:3}.mw-parser-output .column-multiple .mw-heading{column-span:all}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="column-multiple" style="column-width:33em;">
<ul><li><a href="Apostell%C3%B6ffel" title="Apostellöffel">Apostellöffel</a> (meist silberner oder versilberter Löffel, an dessen Stielende sich eine Apostelfigur o.&nbsp;ä. befindet)</li>
<li><a href="Barl%C3%B6ffel" title="Barlöffel">Barlöffel</a> (langstieliger Löffel zur Zubereitung von <a href="Cocktail" title="Cocktail">Mixgetränken</a>)</li>
<li>Butterlöffel (vorne gezackt profilierte Randkante zum schabenden Erzeugen einer gerillten Butterlocke auch von relativ fester, kalter Butter)</li>
<li>Cocktaillöffel, auch Limonadenlöffel (langstieliger Löffel zum Umrühren von Mixgetränken und Auslöffeln von kleinen Obststücken etc. bei hohen, schlanken Gläsern, der vorwiegend bei Cocktails genutzt wird)</li>
<li>Dessertlöffel, auch Kompottlöffel (kleiner Esslöffel)</li>
<li>Eierlöffel (aus Horn oder Bein oder vergoldet, da Silber rasch mit schwarzem <a href="Sulfid" class="mw-redirect" title="Sulfid">Sulfid</a> anlaufen würde; tropfenförmigere Laffe)</li>
<li>Eislöffel (mit fast geradliniger Vorderkante, um beim Essen damit schmelzendes <a href="Speiseeis" title="Speiseeis">Speiseeis</a> abzuschaben)</li>
<li>Joghurtlöffel (mit einem besonders langen Stiel; entspricht etwa dem Cocktaillöffel)</li>
<li>Espresso-/Mokkalöffel (noch etwas zierlicher als der Kaffee- oder Teelöffel)</li>
<li>Gemüselöffel (Vorlegebesteck)</li>
<li>Gläschenlöffel (Löffel mit schmaler Laffe und langem Stiel; Teil eines Babybestecks)</li>
<li>Gourmetlöffel (zum Auslöffeln der Sauce am Ende der Mahlzeit; ein Löffel mit flacher, unsymmetrischer Laffe)</li>
<li>Grapefruitlöffel (Löffel mit kleinen Sägezähnen zum Essen halbierter Grapefruits)</li>
<li>Honiglöffel, auch Honigheber oder Honigaufnehmer (ohne Laffe; meist aus gedrechseltem Holz, teils auch in Spiralform aus Metall oder Kunststoff)</li>
<li>Kaffeelöffel (kleinerer Teelöffel)</li>
<li>Kartoffellöffel (Vorlegebesteck)</li>
<li>Kaviarlöffel (ebenso wie der Eierlöffel vergoldet oder aus Horn, früher aus <a href="Schildpatt" title="Schildpatt">Schildpatt</a>)</li>
<li><a href="Kelchl%C3%B6ffel" title="Kelchlöffel">Kelchlöffel</a> <a href="Liturgisches_Ger%C3%A4t" title="Liturgisches Gerät">liturgisches Gerät</a> für Feier der Eucharistie in der römisch-katholischen Kirche</li>
<li>Kiwilöffel (kurz, scharfe Zacken an einer Seite der Laffe zum Halbieren der <a href="Kiwifrucht" title="Kiwifrucht">Kiwi</a>)</li>
<li>Marmeladenlöffel (mit Randhalter zum Einhängen im Glas)</li>
<li><a href="M%C3%BCnzl%C3%B6ffel" title="Münzlöffel">Münzlöffel</a> (meist silberner oder versilberter Löffel, dessen Laffe ganz aus oder mit einer gegebenenfalls verformten Münze gebildet wird. Im 18. und 19. Jahrhundert als Mokka-, Zucker-, Gewürz- oder Souvenirlöffel hergestellt)</li>
<li>Probierlöffel (in der Gastronomie)</li>
<li>Querlöffel (Löffel mit quer stehender Laffe zum Füttern eines Babys)</li>
<li>Sahnelöffel (mit runderer Laffe und kleiner als der Suppenlöffel)</li>
<li>Salatlöffel (aus dem zweiteiligen Salatbesteck)</li>
<li>Salz-, Pfeffer- und Gewürzlöffel</li>
<li>Saucenlöffel (besonders tiefe Tropfenform; zum Vorlegen von Saucen, neben der heute bekannteren Kelle)</li>
<li>Spaghettilöffel (gelocht und mit vom Rand hochstehenden, gerundeten Zinken, die sich gut mit den Spaghetti verhaken)</li>
<li>Suppenlöffel (großer Esslöffel)</li>
<li>Suppentassenlöffel oder Bouillonlöffel (runde flache Laffe für die Suppentasse)</li>
<li>Teelöffel</li>
<li>Thunfischlöffel, auch Thunschaufel oder Fischkonservenlöffel (mittelgroßer Löffel mit geschlitzter oder gelochter Laffe, zum Entnehmen von in Öl oder Wasser bzw. Salzlake eingelegten <a href="Speisefisch#Fischkonserven" title="Speisefisch">Dosenfisch</a> oder <a href="Meeresfr%C3%BCchte" title="Meeresfrüchte">Meeresfrüchten</a>)</li>
<li>Zuckerlöffel (schaufelförmig, mit flacher Vorderkante, oft als Muschel gearbeitet)</li></ul>
</div>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Grapefruitlöffel/-messer mit spezieller Spitze</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Moderner Honiglöffel („Honig­heber“)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kiwilöffel mit Zacken an der Spitze</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Salatlöffel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Moderner Tee­löffel</div>
</li>
</ul>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="K%C3%BCchenma%C3%9Fe#Besteck" title="Küchenmaße">Küchenmaße</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Messer">Messer</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Überblick"><span id=".C3.9Cberblick"></span>Überblick</h4></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Messer" title="Messer">Messer</a></i></div>
<p>Das Messer – anfangs aus scharfkantigen Steinen – ist wohl ebenso alt wie der Löffel, allerdings weniger als Esswerkzeug, sondern zum Erlegen von Wild und zum vorherigen Zerkleinern in mundgerechte Portionen, die dann mit den Fingern gegessen wurden. Das Messer war wie der Löffel ein persönlicher Gegenstand; man trug beide zusammen in einem Lederfutteral, dem <i>Besteck</i>, am Gürtel. Im antiken Rom kam das Messer schon ab etwa 90 v.&nbsp;Chr. als Essgerät bei Tisch in Mode. Die beiden wesentlichen Bestandteile eines Messers sind eine Klinge mit scharfer Schneide und ein die Hand schützender Griff.
</p><p>Insgesamt werden von deutschen Klingenfabrikanten im 21. Jahrhundert etwa 2000 verschiedene Klingenformen für den Weltmarkt hergestellt. Die heutige Form der Dessertmesser und Tafelmesser zeigt eine Tendenz zur <a href="Zivilisierung" class="mw-redirect" title="Zivilisierung">Zivilisierung</a>: Das vordere Ende der Schneide (die Spitze) ist abgerundet und die Schneide selbst kann mit einer kleinen Zahnung (Säge oder Welle) ausgeführt sein. Auch sind verschiedene spezielle Messer wie <a href="Steak" title="Steak">Steakmesser</a> für gebratenes Fleisch in Verwendung, die meist etwas schärfer als die üblichen Besteckmesser sind. Für Fisch gibt es eigene <a href="#Fischmesser">Messer</a>, ohne Zahnung und mit stumpfer Schneide. Beim vorschriftsmäßigen Auflegen des Bestecks bei Tisch zeigt die Schneide immer zum Teller und nie vom Teller weg. Auch nach dem Essen zeigt die Schneide zum Esser und nie zum Gegenüber – früher wurde das als feindlicher Akt ausgelegt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Liste_der_Messer-Arten">Liste der Messer-Arten</h4></div>
<div class="column-multiple" style="column-width:33em;">
<ul><li>Tafelmesser (größtes Essmesser)</li>
<li>Menümesser (Zwischengröße; seit dem Zweiten Weltkrieg üblich geworden)</li>
<li>Dessertmesser (kleineres Essmesser)</li>
<li><span id="Steakmesser"></span>Das Steakmesser ist ein Besteckmesser mit schmaler, leicht nach oben gebogener und besonders scharfer, meist 12&nbsp;cm langer Klinge, gelegentlich auch mit Säge- oder Wellenschliff. Damit wird das zarte Steakfleisch beim Zerkleinern bei Tisch nicht gerissen, sondern geschnitten. Das Steakmesser ist heute eines der wenigen Gedeckmesser mit einer spitzen Klinge.</li>
<li>Obstmesser (viel kleiner als Dessertmesser)</li>
<li>Speiseschieber (Messer-Ersatz in einem Babybesteck)</li>
<li>Tranchiermesser (viel größer als ein Tafelmesser, aus dem zweiteiligen Fleischvorlegebesteck)</li>
<li>Tortenmesser (zum Schneiden und Servieren)</li>
<li>Ein Butterstreicher oder <i>kleines Brotmesser</i> besitzt eine <a href="Klinge" title="Klinge">Klinge</a>, die optimal für das Zerteilen und Streichen von <a href="Butter" title="Butter">Butter</a> gestaltet ist. Die Stahlklinge ist breit, stabil, nicht zu lang und schlank zugeschliffen. Sie kann bei besseren Ausführungen leicht nach oben geschwungen sein. Die Schneide ist glatt, ohne <a href="S%C3%A4geschliff" class="mw-redirect" title="Sägeschliff">Sägeschliff</a> und nur mäßig scharf. Die Spitze ist abgerundet und kann bei hochwertigen Modellen etwas verbreitert sein. Der <a href="Heft_(Griffst%C3%BCck)" title="Heft (Griffstück)">Griff</a> kann aus verschiedenen Materialien wie <a href="Holz" title="Holz">Holz</a>, <a href="Metalle" title="Metalle">Metall</a> oder <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoffen</a>, mit oder ohne Verzierung, bestehen; bei historischen Messern wurden auch natürliche Werkstoffe wie <a href="Perlmutt" title="Perlmutt">Perlmutt</a> oder <a href="Elfenbein" title="Elfenbein">Elfenbein</a> verwendet. Er ist lang und kräftig ausgeführt und gestattet so eine sichere Führung mit der ganzen <a href="Hand" title="Hand">Hand</a>. Griff und Klinge sind in der Regel fest miteinander verbunden. In Abgrenzung dazu ist ein Buttermesser ein <a href="Vorlegebesteck" class="mw-redirect" title="Vorlegebesteck">Vorlegebesteck</a>.</li>
<li><span id="Fischmesser"></span>Ein Fischmesser ist ein Messer mit einer breiten Klinge ohne Schneide/Wate. Die stumpfe Klinge ermöglicht das Zerteilen eines Fisches, ohne Gräten zu zerschneiden, die Breite ermöglicht mit der breiten Fischgabel ein besseres Anheben des <a href="Filet_(Fisch)" title="Filet (Fisch)">Fischfilets</a>. Alternativ kann der Gourmetlöffel als Fischmesser fungieren. Bei Nichtvorhandensein von Fischbesteck wurden früher zwei Gabeln eingedeckt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siehe auch <a href="#Fischbesteck">Abschnitt Fischbesteck</a>.</li></ul>
</div>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Modernes Buttermesser aus Metall</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Skandi­navisches Butter­messer <i>(smörkniv)</i> aus Holz</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Butterstreicher</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Fischmesser</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gabel">Gabel</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Beschreibung,_Geschichte"><span id="Beschreibung.2C_Geschichte"></span>Beschreibung, Geschichte</h4></div>
<p>Eine Gabel besteht aus drei Teilen, dem Griff oder Stiel, an dem die Gabel angefasst wird, den Zinken und dem dazwischen liegenden Schiff, das Stiel und Zinken verbindet. Schiff und Zinken zusammen werden Kelle genannt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kleine zwei-, drei- oder vierzinkige Gabeln sind in Europa schon aus römischer Zeit, etwa aus einem Schatzfund in <a href="Vienne" title="Vienne">Vienne</a>, bekannt. Von <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Byzanz</a> aus gelangten sie wohl durch Heirat zwischen Fürstenhäusern in das <a href="Italien" title="Italien">Italien</a> der Spät<a href="Renaissance" title="Renaissance">renaissance</a>.
</p><p>In der <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> (1. Sam. 2, 13) wird erwähnt, wie Priester bei der Opferhandlung gegen die Vorschriften verstießen und mit einer Gabel mit drei Zinken Opferfleisch aus dem Kessel holten. Tranchiergabeln-ähnliche Gabeln benutzten Quellen zufolge die <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römer</a> zur Zeit der Antike zum Aufspießen von Fleisch. Essstäbchen und fünfzinkige Gabeln dienten nur zum Vorlegen; überwiegend aß man mit den Händen. Von <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Byzanz</a>, dem ehemaligen <a href="Ostr%C3%B6misches_Reich" class="mw-redirect" title="Oströmisches Reich">Oströmischen Reich</a>, gelangte die Gabel im <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">Frühmittelalter</a> zu den <a href="Normannen" title="Normannen">Normannen</a>, die intensive Handelsbeziehungen mit den Byzantinern unterhielten. Das beweisen Funde von zwei- und dreizinkigen Fleischgabeln aus <a href="Haithabu" title="Haithabu">Haithabu</a><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Birka" class="mw-redirect" title="Birka">Birka</a>. Dabei waren große Gabeln der Wikinger eher Küchenwerkzeuge; zudem waren sie anders konstruiert, denn sie hatten seitliche Zinken. Der erste Bericht über Gabeln in Mitteleuropa stammt aus dem 11.&nbsp;Jahrhundert vom Hof des <a href="Doge" title="Doge">Dogen</a> Orseolo&nbsp;II. in Venedig. Der Kirchenlehrer <a href="Petrus_Damiani" title="Petrus Damiani">Petrus Damiani</a> berichtete, dass eine Prinzessin aus <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Byzanz</a> sie eingeführt habe.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er verurteilte diese neue Mode als „sündhafte Verweichlichung“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kleine zweizinkige Gabeln benutzte der italienische <a href="Adel" title="Adel">Adel</a> im Mittelalter zunächst, um sich beim Essen von Obst nicht die Hände zu beschmutzen. Um die Mitte des 14.&nbsp;Jahrhunderts nennt das Haushaltsinventar des <a href="Liste_der_Herrscher_Frankreichs#Valois" class="mw-redirect" title="Liste der Herrscher Frankreichs">Königs von Frankreich</a> zwölf Gabeln, zur selben Zeit besaß Herzog <a href="Karl_I._(Savoyen)" title="Karl I. (Savoyen)">Karl von Savoyen</a> nur eine einzige Gabel. Belegt ist, dass noch König <a href="Matthias_Corvinus" title="Matthias Corvinus">Matthias Corvinus</a> im 15.&nbsp;Jahrhundert mit den Fingern aß, ebenso <a href="Anna_von_%C3%96sterreich_(1601%E2%80%931666)" title="Anna von Österreich (1601–1666)">Anna von Österreich</a> und ihr Sohn <a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Ludwig&nbsp;XIV.</a> von Frankreich. Hier setzte sich die Gabel beim Adel später durch als in Italien.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem <a href="Inventar" title="Inventar">Inventar</a> des Klosters Michelsberg bei Bamberg aus dem Jahr 1486 wurde eine Gabel zum Aufheben von Fisch und Fleisch aufgeführt. Dies dürfte die früheste Nachricht im deutschen Sprachraum von einer Gabel im modernen Sinne sein. Zwei kleine silberne Gabeln, die <a href="Anton_Tucher" title="Anton Tucher">Anton Tucher</a> 1508 erwarb, dienten hingegen dazu, beim Genuss von Konfekt und Bratbirnen sich nicht die Finger zu beschmutzen. Abgebildet wurde eine solche zweizinkige Gabel mit Horngriff bereits 1460 auf dem Tafelbild <i>Bote des bayrischen Herzogs beim Bischof Ulrich</i> vom <a href="Meister_der_Ulrichslegende" title="Meister der Ulrichslegende">Meister der Ulrichslegende</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um 1600 berichtete ein Chronist von einem Mahl in Frankreich: „Während ich einen saftigen Braten verzehrte, bemerkte ich vier Herren, die nicht ein einziges Mal das Fleisch mit den Fingern berührten. Sie führten Gabeln zum Mund und beugten sich tief über ihre Teller. Da ich keine Erfahrung besaß, wagte ich nicht, es ihnen nachzutun, und aß nur mit meinem Messer.“<sup id="cite_ref-döbler_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-döbler-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> fand die dreizinkige Gabel lange Zeit keinen Eingang in die allgemeine Esskultur, was mit der kirchlichen Diffamierung der zweizinkigen Gabel als Folterinstrument des <a href="Teufel" title="Teufel">Teufels</a> in Verbindung gebracht wurde.<sup id="cite_ref-lexikon_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-lexikon-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings könnte diese Darstellung als Erfindung gelten, da es keine zeitgenössischen Quellen gibt, die dies bestätigen würden.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem galt sie allgemein als weibisch und geziert. Luther sagte 1518: „Gott behüte mich vor Gäbelchen.“ <a href="Erasmus_von_Rotterdam" title="Erasmus von Rotterdam">Erasmus von Rotterdam</a> präzisierte wenig später: „Was gereicht wird, hat man mit drei Fingern oder mit Brotstücken zu nehmen.“ Hildegard von Bingen verbot in ihren Klöstern den Gebrauch von Gabeln als dekadent. In italienischen Tischregeln vom Anfang des 17.&nbsp;Jahrhunderts heißt es: „Unsere Mitglieder mögen von ihrem Tisch Gabeln und Löffel verbannen. Hat uns die Natur nicht fünf Finger an jeder Hand geschenkt? Warum wollen wir sie mit jenen dummen Instrumenten beleidigen, die eher dazu geschaffen sind, Heu aufzuladen als das Essen?“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichwohl war immer eine große zweizinkige Bratenwendergabel im Gebrauch.
</p><p>Vierzinkige Gabeln gab es seit dem 17.&nbsp;Jahrhundert in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a>. Zunächst nur in Italien, kam die Gabel im 16.&nbsp;Jahrhundert zunehmend als Essbesteck in Mode. Mitte des 17. Jahrhunderts kritisiert <a href="Johann_Michael_Moscherosch" title="Johann Michael Moscherosch">Johann Michael Moscherosch</a> in seiner Satire <i>Wunderliche und wahrhaftige Geschichten Philanders von Sittewald</i> die neue „Mode“ ebenfalls: „Diese Torheit, Salat mit der Gabel zu essen, haben die Vorfahren auch von den Welschen gelernt. […] Ich esse wie ein redlicher bayrischer Schwab, wozu solln mir denn sonst die Finger? Wie kann mir der Salat wohlschmecken, wenn ich ihn nicht mit den Fingern ess?“ (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person">Moscherosch<sup id="cite_ref-döbler_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-döbler-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span>)
</p><p>In den Klöstern war die Benutzung von Gabeln lange Zeit ausdrücklich untersagt.<sup id="cite_ref-döbler_13-2" class="reference"><a href="#cite_note-döbler-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Gabel als Teil des persönlichen Essbestecks setzte sich in Deutschland erst gegen Ende des 17.&nbsp;Jahrhunderts in breiten Schichten durch. Im höfischen Bereich ist sie etwas früher als Vorlegegabel für Fleisch und vereinzelt als <a href="Konfekt" title="Konfekt">Konfekt</a>- oder Käsegabel nachzuweisen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Ulrike Zischka<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Die durchgängig gleichzeitige Benutzung von Messer und Gabel beim Essen setzte sich erst relativ spät als Norm durch. „So wurde die Arbeitsteilung der Hände, bei der die linke Hand nicht nur unmittelbar beim Schneiden fester Speisen, sondern während des ganzen Ganges die Gabel hält, in großen Teilen der mitteleuropäischen Oberschichten erst im Laufe des 19.&nbsp;Jahrhunderts als allgemeinverbindlich durchgesetzt.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Essen mit Besteck, das nicht mehr am <a href="G%C3%BCrtel" title="Gürtel">Gürtel</a> getragen wurde, sondern neben den <a href="Teller" title="Teller">Tellern</a> bereit lag, verbreitete sich mit Hilfe der durch die <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> ermöglichten <a href="Massenproduktion" title="Massenproduktion">Massenproduktion</a> der Besteckteile Ende des 19.&nbsp;Jahrhunderts auch in den unteren <a href="Soziale_Schicht" title="Soziale Schicht">sozialen Schichten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Liste_der_Gabel-Arten">Liste der Gabel-Arten</h4></div>
<div class="column-multiple" style="column-width:33em;">
<ul><li>Tafelgabel (größte Essgabel)</li>
<li>Mittelgabel (Zwischengröße, seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute)</li>
<li>Dessertgabel (kleinere Essgabel, manchmal auch mit drei Zinken)</li>
<li>Kuchengabel (viel kleinere Dessertgabel, eine linke Zinke zum Drücken ist meist breiter und stabiler)</li>
<li>Konfektgabel (viel kleiner als Dessertgabel, oft nur mit drei Zinken)</li>
<li>Obstgabel (spitz und dreizinkig, aus dem zweiteiligen Obstbesteck)</li>
<li>Salatgabel (aus dem zweiteiligen Salatbesteck)</li>
<li><a href="Tranchieren" title="Tranchieren">Tranchier</a>­gabel (viel größer als eine Tafelgabel, aus dem zweiteiligen Fleischvorlegebesteck)</li>
<li>Fischgabel (etwas kürzeres und breiteres Vorderteil, vier Zinken, manchmal zusätzliche Aussparung im Vorderteil)</li>
<li><a href="Pellkartoffel" title="Pellkartoffel">Pellkartoffel</a>­gabel (zum verdrehsicheren Halten der heißen Knolle beim Schälen. Ursprünglich gedrechselter Holzgriff, kurzstielig und dreizinkig, die drei 3 bis 4&nbsp;cm langen Zinken aus spitz zugeschliffenem Runddraht mit kaum mehr als 1&nbsp;mm Durchmesser verlaufen parallel entlang den Kanten eines gleichseitigen <a href="Prisma_(Geometrie)" title="Prisma (Geometrie)">Prismas</a> mit etwa 2 bis 2,5&nbsp;cm Seitenabstand, knicken dann zur Mittelachse hin ab und laufen mittig, vermutlich innen verdrillt in das Holzheft)</li>
<li><a href="Austern" title="Austern">Austern</a>­gabel (zum Lösen des Austernfleisches von der Schalenunterseite und zum Essen der Auster)</li>
<li><a href="Hummer" title="Hummer">Hummer</a>­gabel (sehr lang und schmal, zum Herausholen des Fleisches aus den Scheren und Beinen)</li>
<li>Krebsgabel (zweizinkig und spitz, zum Festhalten der Krebse)</li>
<li><a href="Sardine" title="Sardine">Sardinen</a>­heber (auch Sardinengabel<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>)</li>
<li>Diverse Vorlegegabeln (meist zweizinkig, darunter auch eine Art mit „Ladegut-Abstreifer“)</li>
<li><a href="Pommesgabel" title="Pommesgabel">Pommesgabel</a> (klein, zwei- oder dreizinkig, aus Holz oder Kunststoff, zum einmaligen Gebrauch gedacht)</li></ul>
</div>
<p>Einweggabeln aus <a href="Polystyrol" title="Polystyrol">Polystyrol</a> an Imbissständen können, in sehr fettreiche Wurst- oder Fleischstücke gestochen, die frisch vom Grill kommen, etwas erweichen und sich ein wenig verbiegen. Leichtes Besteck für Reise und Camping ist zumeist aus hitzebeständigerem und glatterem <a href="Melaminharz" title="Melaminharz">Melaminharz</a>. Seit etwa 2010 ist <a href="Holz" title="Holz">hölzernes</a> Einwegbesteck, formgepresst aus dünnem Holz, am Markt. Es soll vor allem den sogenannten <i><a href="Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen" title="Plastikmüll in den Ozeanen">Plastikmüll</a></i> vermeiden helfen. – Nobel, schwer und antibakteriell ist Besteck aus <a href="Silber" title="Silber">Silber</a> oder mit Silberüberzug, das durch <a href="Schwefelwasserstoff" title="Schwefelwasserstoff">Schwefelwasserstoff</a> langsam braunschwarz anläuft. Gebräuchlich in Haushalten ist rostfreies und nickelfreies, deshalb etwas <a href="Ferromagnetismus" title="Ferromagnetismus">ferromagnetisches</a> Besteck aus <a href="Chromstahl" class="mw-redirect" title="Chromstahl">Chromstahl</a>. Zu <a href="Zweiter_Weltkrieg#Kriegsende_in_Europa_1945" title="Zweiter Weltkrieg">Kriegsende</a> und auch als leichte Militärausrüstung gab es Besteck aus <a href="Aluminiumguss" title="Aluminiumguss">Aluguss</a> oder -<a href="Blech" title="Blech">blech</a>, das jedoch später wegen des Verdachts der Schädlichkeit von Aluminium eingezogen wurde. In älteren Zeiten gab es auch eisernes Besteck, insbesondere Messer und Gabeln, die nicht rostfrei waren, weshalb sie sorgfältig trocken gehalten werden mussten und eher nicht mit sauren Lebensmitteln in Berührung kommen sollten. Eigene „Messertücher“, die natürlich vom Rostabwischen braun wurden, zeugen davon.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Tafelgabel, Fischgabel, Dessertgabel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Tranchiergabel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pellkartoffelgabel und -messer</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pommes-Frites-Gabel aus Kunststoff</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Abstreifgabel</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Sardinenheber</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Essstäbchen"><span id="Essst.C3.A4bchen"></span>Essstäbchen</h3></div>

<p><a href="Essst%C3%A4bchen" title="Essstäbchen">Essstäbchen</a> sind seit dem 18.&nbsp;Jahrhundert v.&nbsp;Chr. in <a href="China" title="China">China</a> belegt. Die etwa 25&nbsp;cm langen Stäbchen aus <a href="Jade" title="Jade">Jade</a>, <a href="Bambus" title="Bambus">Bambus</a> oder <a href="Holz" title="Holz">Holz</a> mit stumpfem Ende werden paarweise in einer Hand gehalten und zangenartig zur Aufnahme mundgerecht vorgeschnittener Bissen verwendet, aber auch zum „Schaufeln“ direkt von der Schale in den Mund. Die Stäbchen werden auch in <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>, <a href="Korea" title="Korea">Korea</a> und <a href="Vietnam" title="Vietnam">Vietnam</a> verwendet; diese Länder wurden kulturell maßgeblich von China beeinflusst. Darüber hinaus werden Stäbchen in <a href="Asien" title="Asien">Asien</a> traditionell nicht verwendet, im Zuge einer kulturellen <a href="Globalisierung" title="Globalisierung">Globalisierung</a> haben sie sich mittlerweile jedoch auch in anderen asiatischen Ländern –&nbsp;und teilweise auch weltweit&nbsp;– als Ergänzung des Essbestecks etabliert, auch in Form von <a href="Wegwerfartikel" class="mw-redirect" title="Wegwerfartikel">Wegwerf</a>-Stäbchen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zangen_und_Zangenarten">Zangen und Zangenarten</h3></div>
<p><a href="Zange#Zangen_für_den_Haushalt" title="Zange">Zangen</a> finden sich als Hilfsbesteck, das Essen von Schnecken, Spargel und Hummer erleichtern soll. Weiter verbreitet sind Zangen als Tranchier- und Vorlegebesteck zum Servieren und Portionieren von z.&nbsp;B. Eiswürfeln, Nudeln, Gebäck und Zuckerwürfeln. Auch die zangenartigen <a href="Nussknacker" title="Nussknacker">Nussknacker</a> und die zangenartigen Teesiebe lassen sich zu dieser Kategorie zählen.
</p>

<div class="column-multiple" style="column-width:15em;">
<ul><li>Eiszange</li>
<li><a href="#Hummerbesteck">Hummerzange</a></li>
<li>Gebäckzange</li>
<li><a href="Nussknacker" title="Nussknacker">Nussknacker</a></li>
<li>Schneckenzange</li>
<li><a href="Spaghettizange" title="Spaghettizange">Spaghettizange</a></li>
<li>Spargelhalter, -zange</li>
<li>Teezange/<a href="Tee-Ei" title="Tee-Ei">Tee-Ei</a>-Löffel</li>
<li><a href="Zuckerzange" title="Zuckerzange">Zuckerzange</a></li>
<li>Grillzange</li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mischformen">Mischformen</h3></div>

<p>Der <a href="Neologismus" title="Neologismus">Neologismus</a> <i>Göffel</i> bezeichnet eine Kombination aus Gabel und Löffel. Die analoge englische Wortschöpfung lautet <i>spork</i>, gebildet aus englisch <i>spoon</i> („Löffel“) und <i>fork</i> („Gabel“). Der Göffel hat häufig die Grundform eines normalen Esslöffels, dessen vorderes Ende zu kurzen Gabelzinken geschlitzt ist. Er eignet sich gut für <a href="Eintopf" title="Eintopf">Eintöpfe</a> mit Fleischeinlage. Es gibt Einweggöffel, hochwertige Modelle für den Haushalt und solche als praktische Ausstattung für Rucksackreisende. Außerdem gibt es die Variante des Klappgöffels, bei dem der Göffelkopf über ein mittiges, <a href="Scharnier" title="Scharnier">scharnierähnliches</a> Gelenk auf den Stiel gelegt und zur Verwendung wieder ausgeklappt werden kann.
</p><p>Mischformen mit einer schneidenden Funktion sind die „Nelson Messer-Gabel-Kombination“ und die „Kaisergabel“ <a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Wilhelms&nbsp;II</a>. Im Grunde genommen gehören auch die Kuchengabel und der Grapefruitlöffel sowie das Käsevorlegemesser mit Gabelspitze in diese Kategorie. Messer-Gabel-Kombinationen werden im Englischen <i>knork</i> genannt (Wortbildung aus <i>knife</i> und <i>fork</i>), Löffel-Messer-Kombinationen <i>spife</i> (Wortbildung aus <i>spoon</i> und <i>knife</i>).
</p><p>Die Dreifachkombination aus Messer, Löffel und Gabel heißt im Englischen <i>sporf</i>, sie ist auch unter den Markennamen <i>Splayd</i> und <i>Eazi-Eater</i> bekannt. In einigen deutschen Regionen wird diese Kombination auch als <i>Schneidgöffel</i> bezeichnet.
</p><p>Zusammengesetzte Essbestecke können die unterschiedlichen Essgeräte entweder auf einer Seite kombinieren oder an beiden Enden mit unterschiedlichen Esswerkzeugen versehen sein, wie der Hummerspachtel mit Pike.
</p><p>Bereits Anfang des 20.&nbsp;Jahrhunderts beschäftigte sich <a href="Christian_Schnabel#Erfindungen" title="Christian Schnabel">Christian Schnabel</a> mit dem Erfinden von Mischformen von Essgeräten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spezielle_Bestecke">Spezielle Bestecke</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fischbesteck">Fischbesteck</h3></div>
<p>Das <i>Fischbesteck</i> ist eine spezialisierte Form des Essbestecks zum Verzehr von <a href="Speisefisch" title="Speisefisch">Fisch</a>. Es besteht aus einer etwas breiteren flachen <a href="Gabel_(Werkzeug)" title="Gabel (Werkzeug)">Gabel</a> und einem stumpfen Schieber als <a href="Messer" title="Messer">Fischmesser</a>. Aufgrund der Struktur des Fischfleisches ist keine besondere Schneideleistung erforderlich. Der Schieber erlaubt es, die Haut des Fisches vorsichtig zu entfernen, und zerschneidet auch keine Gräten, was potentiell gefährlich sein könnte. Die flache Form der Gabel erleichtert das Abheben des Fischfleisches von den <a href="Gr%C3%A4te" title="Gräte">Gräten</a>. Üblicherweise wird mit der Gabel in der linken und dem Fischmesser in der rechten Hand gegessen, entsprechend wird auch der Tisch eingedeckt.
</p><p>Das Fischbesteck mit speziellem Messer wurde angeblich entwickelt, weil frühere Messer mit einer Klinge aus Kohlenstoffstahl versehen waren, was den Geschmack des Fisches beeinträchtigte. Die Klinge des Fischmessers war dagegen aus Silber oder versilbert. Da heutige Tafelmesser geschmacksneutrale Edelstahlklingen besitzen, ist ein separates Fischmesser nicht mehr notwendig; es wird letztlich – analog zur Regel, <a href="Gem%C3%BCsespargel" title="Gemüsespargel">Spargel</a> nicht mit dem Messer zu schneiden – nur noch aus Gründen der Tradition verwendet. Allerdings steht auch heute noch in einigen Fischkochbüchern die Empfehlung, ersatzweise zwei Gabeln zu decken, wenn kein Fischbesteck vorhanden ist. Nur bei Matjes und Bismarckhering wird ein normales Messer empfohlen, weil der Hering roh eingelegt wird.
</p><p>Die Einführung des Fischbestecks und die Etiketteregel, Fisch nicht mit dem üblichen Essbesteck zu zerteilen, entstand jedoch erst sehr spät. Ende des 18.&nbsp;Jahrhunderts erwähnt ein französischer Autor, es sei unschicklich, Fisch und Pasteten mit dem Messer zu berühren. Im 19.&nbsp;Jahrhundert breitete sich diese Ansicht offenbar zunächst in Frankreich aus. In Deutschland lässt sich die neue Regel zum Besteckgebrauch bei Fisch vor 1870 nicht nachweisen, und erst seit dieser Zeit kamen im deutschsprachigen Raum Fischbestecke aus Silber auf.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „So ist die Anweisung, Fisch ohne Messer zu essen, zugleich ein Gebot, Fisch nur mit edlem Metall in Berührung kommen zu lassen; sein Ursprung bekommt schon hierdurch eine sozial distinktive Funktion.“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da die Geschmacksbeeinträchtigung durch Stahlbesteck vorher jahrhundertelang in einschlägiger Literatur weder erwähnt noch beanstandet wird, lässt sich folgern, dass die Einführung spezieller Bestecke vor allem der Abgrenzung der Oberschicht von den unteren Schichten diente, die mittlerweile ebenfalls mit Messer und Gabel aßen. Das Fischbesteck erfüllte die Funktion eines <a href="Statussymbol" title="Statussymbol">Statussymbols</a>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Fischbesteck</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 235px">
<div class="thumb" style="width: 230px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Vorlegebesteck für Fisch (Ende 19.&nbsp;Jahrhundert)</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hummerbesteck">Hummerbesteck</h3></div>

<p>Für den Verzehr von <a href="Hummer" title="Hummer">Hummer</a> werden gelegentlich spezielle Hummerzangen zum Aufbrechen der Schalen und sehr schmale Gabeln, sogenannte Hummergabeln, zum Herausholen des Fleisches aus den Scheren und Beinen, verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kaffeebesteck">Kaffeebesteck</h3></div>

<p>Das Kaffeebesteck ist Teil von Tafelbestecken. Dazu gehören auch einige spezielle, erst im Laufe des 19.&nbsp;Jahrhunderts entwickelte Gerätschaften, wie das <i>Tortenmesser</i>.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Traditionell gehört zum Kaffeebesteck außerdem der <i><a href="Tortenheber" title="Tortenheber">Tortenheber</a></i>, um die geschnittenen Kuchenstücke von der Platte zu heben und auf den Kuchentellern zu platzieren. Der Zucker im <a href="Kaffee" title="Kaffee">Kaffee</a> erfordert eine <i>Zuckerschaufel</i> oder –&nbsp;bei <a href="W%C3%BCrfelzucker" title="Würfelzucker">Würfelzucker</a>&nbsp;– eine <i>Zuckerzange</i>, umgerührt wird mit einem <i>Teelöffel</i>. Bei Bedarf tritt noch der <i>Sahnelöffel</i> in Aktion, bevor man sich mittels <i>Kuchengabel</i> dem Verzehr zuwenden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kinderbesteck_/_Esslernbesteck"><span id="Kinderbesteck_.2F_Esslernbesteck"></span>Kinderbesteck / Esslernbesteck</h3></div>
<p>Für Kinder gibt es speziell geformte Besteckteile. In der Regel besteht ein Kinderbesteck aus einer Kindergabel, einem Kindermesser (bzw. Speiseschieber) und einem Kinderlöffel. Alle Besteckteile sind in Größe und Form für Kinderhände entworfen. Abgerundete Kanten und stumpfe Klingen verringern das Verletzungsrisiko. Zum Füttern von Babys gibt es spezielle Querlöffel und Gläschenlöffel mit verlängertem Stiel. In der Schweiz ist das Kinderbesteck oft ein Geschenk der <a href="Pate" title="Pate">Paten</a> und wird manchmal mit dem Vornamen des Kindes graviert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Militärisches_Essbesteck"><span id="Milit.C3.A4risches_Essbesteck"></span>Militärisches Essbesteck</h3></div>

<p>Beim Militär werden spezielle Essbestecke verwendet. Hier wird der Fokus auf Durabilität und leichten Transport gelegt.
</p>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Essgeschirr_(Milit%C3%A4r)" title="Essgeschirr (Militär)">Essgeschirr (Militär)</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schneckenbesteck">Schneckenbesteck</h3></div>

<p>Ein Schneckenbesteck dient zum Verzehr von <a href="Schneckenzucht" title="Schneckenzucht">gezüchteten</a> <a href="Weinbergschnecken" class="mw-redirect" title="Weinbergschnecken">Weinbergschnecken</a>. Mit der Schneckenzange werden die heißen, mit Schnecken und <a href="Kr%C3%A4uterbutter" class="mw-redirect" title="Kräuterbutter">Kräuterbutter</a> gefüllten Schneckenschalen (Schneckenhäuser) so gehalten, dass die gegarten Schnecken mit einer kleinen, zweizinkigen Gabel herausgeholt und verzehrt werden können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorlege-_und_Tranchierbesteck">Vorlege- und Tranchierbesteck</h2></div>
<p>Zum Essbesteck im weiteren Sinne gehört das <a href="Servicebesteck" title="Servicebesteck">Vorlege- und Tranchierbesteck</a>. Diese Geräte dienen zur Darreichung von Speisen und zum <a href="Tranchieren" title="Tranchieren">Tranchieren</a> von Fleisch und Fisch. Beispiele für Vorlegebesteckteile sind das zweiteilige Salatbesteck, der Vorlegelöffel, der Kartoffellöffel, Sahnelöffel, die Zuckerzange und das Vorlegebuttermesser.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung_als_Maßeinheit"><span id="Verwendung_als_Ma.C3.9Feinheit"></span>Verwendung als Maßeinheit</h2></div>
<p>Essbesteckteile werden auch für einige <a href="K%C3%BCchenma%C3%9Fe" title="Küchenmaße">Küchenmaße</a> herangezogen. Der <a href="L%C3%B6ffel_(Volumenma%C3%9F)" title="Löffel (Volumenmaß)">Löffel als Volumenmaß</a><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> war bereits in der Antike bekannt. Vor allem die gebräuchlichsten Löffelarten, aber auch das Messer dienen in vielen Rezepten auch zum Abmessen kleinerer Flüssigkeits- oder Pulvermengen:
</p>
<ul><li>Alter Teelöffel (TL): ca. 5 <a href="Milliliter" class="mw-redirect" title="Milliliter">ml</a></li>
<li>Kinderlöffel: ca. 10 ml</li>
<li>Alter Esslöffel (EL): ca. 15 ml</li></ul>
<p>Obige Richtwerte stellen nur sehr vage Mengenangaben dar. Zusätzlich ist es erforderlich, anzugeben, ob „gestrichene“ oder „gehäufte“ Löffel gemeint sind. (Ein Esslöffel <i>gestrichen</i> fasst durchschnittlich 12&nbsp;ml). So enthält beispielsweise ein „gestrichener“ EL Salz etwa 10 Gramm und ein „gehäufter“ EL Salz ca. 15 Gramm. Anzumerken ist, dass bei den meisten Rezeptangaben die alten tiefen Löffelformen und nicht die modernen flachen Löffel gemeint sind. Auch im Mittelalter als „Esslöffel“ bezeichnete Löffel zum Bemessen von Zutaten waren nicht der heutige Esslöffel, und die Angabe „1 Esslöffelvoll“ entsprach meist einem Viertel <i><a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(r%C3%B6mische_Antike)#Volumen" title="Alte Maße und Gewichte (römische Antike)">ciathus</a></i> (was einem Viertel <i><a href="Cochlear_(L%C3%B6ffel)" title="Cochlear (Löffel)">cochlear</a></i> bzw. dem Fassungsvermögen einer <a href="Ligula_(L%C3%B6ffel)" title="Ligula (Löffel)"><i>ligula</i></a>, etwa 11 Milliliter, entspräche), konnte aber auch viel weniger bedeuten.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Messlöffel, die üblicherweise Baby<a href="Milchpulver" title="Milchpulver">milchpulver</a> beiliegen, fassen etwas mehr als 15 ml.
</p><p>So finden sich in aktueller Kochliteratur folgende Maße:<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Moderner Teelöffel (TL): ca. 2,5 ml,</li>
<li>Moderner Kaffeelöffel (KL): ca. 5,0 ml,</li>
<li>Moderner Esslöffel (EL): ca. 7,5 ml.</li></ul>
<p>Im <i>NIST Guide to the SI</i> wird der Esslöffel in 14,78676&nbsp;ml sowie der Teelöffel in 4,928922&nbsp;ml umgerechnet.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dieser Definition sind die Volumina von Esslöffel und der Teelöffel ganzzahlige Teile der US-amerikanischen <a href="Gallone" title="Gallone">Gallone</a>, nämlich der 256. bzw. der 768. Teil.
</p><p>Für <a href="Cocktail" title="Cocktail">Cocktails</a> sind Angaben in <a href="Barl%C3%B6ffel" title="Barlöffel">Barlöffel (BL)</a> mit einem Volumen von ca. 5 ml (entsprechend dem alten Teelöffel) gebräuchlich.
Zudem gibt es das Löffelmaß „Messlöffel (ML)“ mit 10&nbsp;Gramm.
</p><p>Ein noch ungenaueres Maß ist die <a href="Messerspitze" title="Messerspitze">Messerspitze</a>. Eine Messerspitze Pulver sind üblicherweise a. 0,1–0,5&nbsp;g.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Materialien_und_Herstellung">Materialien und Herstellung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historische_Grundstoffe">Historische Grundstoffe</h3></div>


<p>Besteck wurde und wird aus einer ganzen Reihe von Materialien hergestellt: neben Holz, Bein, Horn, Perlmutt, Zinn, Messing und Aluminium vor allem aus Eisen (Stahl und Edelstahl), Silber und besonders für Einwegbesteck Kunststoff, seltener auch aus Glas und Porzellan, zum Teil in unterschiedlichen Materialkombinationen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Silber">Silber</h3></div>
<p><a href="Silber" title="Silber">Silber</a> war jahrhundertelang das bevorzugte Material für Essbesteck. Das Metall ist säureresistent, seine Oberfläche wirkt antibakteriell, kann aber von <a href="Schwefel" title="Schwefel">schwefelhaltigen</a> Lebensmitteln wie Fisch oder Ei durch <a href="Sulfid" class="mw-redirect" title="Sulfid">Sulfidbildung</a> dunkel werden. Fischbestecke aus Silber sind daher oft vergoldet. Eier- oder Kaviarlöffel werden aus diesem Grund häufig aus <a href="Hornsubstanz" title="Hornsubstanz">Horn</a> oder <a href="Perlmutt" title="Perlmutt">Perlmutt</a> hergestellt. Die Messerklingen sind in der Regel aus <a href="Stahl" title="Stahl">Stahl</a>, da Silber nicht ausreichend scharf geschliffen werden kann. In früherer Zeit wurde für Klingen Kohlenstoffstahl verwendet, der jedoch rosten kann und dann mühevoll geputzt werden musste. Heute wird meist rostfreies Material (siehe unten) verwendet.
</p><p>In Deutschland ist <a href="Solingen" title="Solingen">Solingen</a> ein traditionelles Zentrum der Klingenherstellung, in Österreich die <a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>. Die industrielle Herstellung von Essbesteck begann in <a href="Sheffield" title="Sheffield">Sheffield</a> in Großbritannien. Bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert wurde Silberbesteck in Handarbeit von <a href="Silberschmied" class="mw-redirect" title="Silberschmied">Silberschmieden</a> hergestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Versilbert">Versilbert</h3></div>
<p>Seit dem 19. Jahrhundert können Bestecke auch durch das Verfahren der <a href="Galvanisierung" class="mw-redirect" title="Galvanisierung">Galvanisierung</a> versilbert werden.<sup id="cite_ref-prinz_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-prinz-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da solche Bestecke die Vorteile des Silberbestecks weitgehend bewahren, aber viel billiger sind, haben sie massiv silberne Bestecke heute weitgehend verdrängt. Um dem Käufer deutlich zu machen, wie viel Edelmetall in den Bestecken verarbeitet wurde, führte man um 1850 eine bindende und noch heute gültige <a href="Feingehaltstempel" title="Feingehaltstempel">Stempelung</a> von versilberten Bestecken ein. Die gestempelte Zahl gibt an, wie viel Gramm Reinsilber ein Satz von 12 Tafelgabeln und 12 Tafellöffeln enthält. Am häufigsten ist die Stempelung 90, üblich sind auch 40, 60, 100 und 120. Auch Bestecke aus 800er Silber wurden galvanisch versilbert, da der Glanz des galvanischen Reinsilbers schöner ist als der Glanz desjenigen mit 800/1000 <a href="Silber#Silberlegierungen" title="Silber">Feingehalt</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neusilber">Neusilber</h3></div>
<p>Da Silber teuer ist, wurden im 19.&nbsp;Jahrhundert Ersatzmaterialien für die Besteckherstellung entwickelt. Im Jahre 1824 kam in <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> so genanntes <a href="Neusilber" title="Neusilber">Neusilber</a> auf den Markt, das überhaupt kein Silber enthielt, sondern aus einer <a href="Kupfer" title="Kupfer">Kupfer</a>-<a href="Zink" title="Zink">Zink</a>-<a href="Nickel" title="Nickel">Nickel</a>-<a href="Legierung" title="Legierung">Legierung</a> bestand. Etwa zur gleichen Zeit verwendete ein <a href="Nickelh%C3%BCtte_Aue#Aus_dem_Blaufarbenwerk_wird_die_Nickelhütte" title="Nickelhütte Aue">Unternehmen</a> in <a href="Aue_(Sachsen)" title="Aue (Sachsen)">Aue</a> dasselbe Material unter der Bezeichnung <i>Argentan</i>. Eine sehr ähnliche Zusammensetzung hat <i>Alfénide</i> der französischen Firma <a href="Christofle" title="Christofle">Christofle</a>. Ein anderes Silberimitat ist <a href="Britanniametall" title="Britanniametall">Britanniametall</a> aus <a href="Zinn" title="Zinn">Zinn</a> und <a href="Antimon" title="Antimon">Antimon</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aluminium">Aluminium</h3></div>
<p>Auf Grund der Rohstoffknappheit wurden im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> und in der Nachkriegszeit Bestecke oft aus <a href="Aluminium" title="Aluminium">Aluminium</a> hergestellt. Dieses Material wurde lange Zeit vorzugsweise in Betriebskantinen und Schulen der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> verwendet. Es wurde neben Edelstahl- und Silberbesteck auch vom <a href="Volkseigener_Betrieb" title="Volkseigener Betrieb">volkseigenen Betrieb</a> <a href="Wellner" title="Wellner">ABS</a> produziert.<sup id="cite_ref-prinz_29-1" class="reference"><a href="#cite_note-prinz-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Edelstahl">Edelstahl</h3></div>

<p>Seit den 1920er Jahren wird Besteck zunehmend aus <a href="Edelstahl" title="Edelstahl">Edelstahl</a> hergestellt, in Deutschland zunächst von der Firma <a href="W%C3%BCrttembergische_Metallwarenfabrik" class="mw-redirect" title="Württembergische Metallwarenfabrik">WMF</a>, die seit 1922 Edelstahl von <a href="Friedrich_Krupp_AG" title="Friedrich Krupp AG">Krupp</a> unter dem <a href="Markenname" class="mw-redirect" title="Markenname">Markennamen</a> <i>Cromargan</i> als Material für Küchengeräte verwendete. Seit den 1930er-Jahren brachte sie auch Edelstahlbesteck auf den Markt. Die sächsische Metallwarenfabrik Wellner&nbsp;&amp; Söhne stellte 1929 auf der <a href="Leipziger_Herbstmesse" class="mw-redirect" title="Leipziger Herbstmesse">Leipziger Herbstmesse</a> ihr Besteck aus <a href="Nirosta" class="mw-redirect" title="Nirosta">Nirosta</a> vor. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Edelstahlbesteck fast ausschließlich in Restaurants und <a href="Kantine" title="Kantine">Kantinen</a> verwendet, nicht in Privathaushalten. Es hatte den Ruf, ein billiger Ersatz für Silber zu sein.<sup id="cite_ref-prinz_29-2" class="reference"><a href="#cite_note-prinz-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kunststoff">Kunststoff</h3></div>
<p>1907 entwickelte der belgische Chemiker <a href="Leo_Baekeland" class="mw-redirect" title="Leo Baekeland">Leo Baekeland</a> den ersten vollsynthetischen <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoff</a>, der nach ihm <a href="Bakelit" title="Bakelit">Bakelit</a> genannt wurde. In der Folgezeit wurden vor allem in England und in Frankreich auch Bestecke aus Bakelit, aber auch aus anderen Kunststoffen gefertigt. Sie galten nicht als Ersatz für silberne Essbestecke, da die Produktion zunächst noch sehr kostspielig war. Ende der 1940er Jahre kam als neues Material <a href="Acryl" title="Acryl">Acryl</a> auf den Markt; heute werden daraus Eierlöffel und Salatbestecke hergestellt, ansonsten fast ausschließlich Wegwerfbesteck, zum Beispiel in <a href="Portionsverpackung" title="Portionsverpackung">Portionsverpackungen</a> für <a href="Schnellimbiss" class="mw-redirect" title="Schnellimbiss">Schnellimbisse</a> oder auf <a href="Flugreisen" class="mw-redirect" title="Flugreisen">Flugreisen</a>. Die dänische Firma <a href="Bodum" title="Bodum">Bodum</a> gehört zu den wenigen Herstellern, die aus Kunststoff auch hochwertige Haushaltsbestecke auf den Markt bringen, die von <a href="Designer" title="Designer">Designern</a> entworfen werden.<sup id="cite_ref-prinz_29-3" class="reference"><a href="#cite_note-prinz-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus Kunststoff werden zudem Kinder- und Reisebestecke hergestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bestecksprache">Bestecksprache</h2></div>


<p>Durch die <a href="Bestecksprache" title="Bestecksprache">Bestecksprache</a> zeigen Gäste in einem Restaurant durch die Lage von Messer und Gabel an, ob sie bei noch nicht ganz geleerten Tellern das Essen beendet haben und die Bedienung den oder die Teller abräumen kann, ob etwas von der Mahlzeit als <a href="Anstandsrest" title="Anstandsrest">Anstandsrest</a> zurückbleibt oder ob man noch weiteressen möchte.
</p><p>Die <a href="Tischsitten" title="Tischsitten">Regeln</a> sind nicht immer einheitlich; auch können sie von Land zu Land abweichen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Museen">Museen</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_von_Besteckmuseen" title="Liste von Besteckmuseen">Liste von Besteckmuseen</a></i></div>
<ul><li><a href="Liste_von_L%C3%B6ffelmuseen" title="Liste von Löffelmuseen">Liste von Löffelmuseen</a></li>
<li><a href="Liste_von_Messermuseen" title="Liste von Messermuseen">Liste von Messermuseen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jochen Amme: <i>Historische Bestecke.</i> Hrsg.: Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, Aachen 2014, ISBN 978-3-929203-72-1, S.&nbsp;326</li>
<li>Wolfgang Otto Bauer, Anatol Dreyer (Fotograf), Joan Clough (Übersetzer): <i>Europäisches Besteck-Design 1948–2000.</i> Design-Sammlung Bauer. Arnold, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-89790-246-6. (deutsch, englisch)</li>
<li><a href="Gertrud_Benker" title="Gertrud Benker">Gertrud Benker</a>: <i>Alte Bestecke.</i> Callwey, München 1978, ISBN 3-7667-0426-5.</li>
<li>Ryszard Bobrow: <i>Altes Besteck.</i> Krajowa Agencja Warszawa, Warschau 1982.</li>
<li><a href="Karl_August_B%C3%B6ttiger" title="Karl August Böttiger">Karl August Böttiger</a> „Womit löffelten die Alten? Veranlaßt durch eine Frage über die schwarze Suppe der Spartaner“, in: ders.: <i>C. A. Böttiger’s kleine Schriften archäologischen und antiquarischen Inhalts,</i> gesammelt und herausgegeben von Julius Sillig. Dresden und Leipzig 1838, S.&nbsp;233–242, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/boettiger1838bd3/0245">Digitalisat</a></li>
<li><a href="Hansj%C3%BCrgen_Bulkowski" title="Hansjürgen Bulkowski">Hansjürgen Bulkowski</a>: <i>Liebe zur Sache. Die Dinge, mit denen wir leben.</i> Kulturverlag Kadmos, Berlin 2010, ISBN 978-3-86599-096-9, S.&nbsp;57–58 <i>Esslöffel</i>.</li>
<li><a href="Hannsferdinand_D%C3%B6bler" title="Hannsferdinand Döbler">Hannsferdinand Döbler</a>: <i>Kochkünste und Tafelfreuden.</i> In: <i>Kleine Kulturgeschichte.</i> Orbis, München 2000 (Erstausgabe 1972), ISBN 3-572-01150-7, S.&nbsp;155&nbsp;ff.</li>
<li>Karlheinz Graudenz, Erica Pappritz: <i>etikette neu.</i> 6. Auflage. Südwest-Verlag, München 1965.</li>
<li>Alma Helfrich-Dörner: <i>Messer Löffel Gabel seit wann?</i> Hans P. Eppinger-Verlag, Schwäbisch Hall 1959.</li>
<li>Friedrich Jaeger (Hrsg.): <i>Enzyklopädie der Neuzeit.</i> Band 1 ff. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005 ff, ISBN 3-476-01935-7 (Art. <i>Besteck</i>, <i>Essen</i>).</li>
<li><a href="Gert_von_Paczensky" title="Gert von Paczensky">Gert von Paczensky</a>, <a href="Anna_D%C3%BCnnebier" title="Anna Dünnebier">Anna Dünnebier</a>: <i>Leere Töpfe, volle Töpfe. Die Kulturgeschichte des Essens und Trinkens.</i> Knaus, München 1994, ISBN 3-8135-2082-X. S.&nbsp;318.</li>
<li><a href="Udo_Pini" title="Udo Pini">Udo Pini</a>: <i>Das Gourmet Handbuch</i>. 3. Auflage. Könemann, Köln 2000, ISBN 3-8290-1443-0, S.&nbsp;82–83.</li>
<li>Susanne Prinz: <i>Besteck des 20. Jahrhunderts. Vom Tafelsilber zum Wegwerfartikel.</i> In: <i>Die praktische Reihe zur Alltagskultur des 20. Jahrhunderts.</i> Klinkhardt und Biermann, München 1993, ISBN 3-7814-0356-4. S.&nbsp;14&nbsp;ff.</li>
<li>Reinhard W. Sänger: <i>Das deutsche Silberbesteck. Biedermeier, Historismus, Jugendstil (1805–1918).</i> Arnold, Stuttgart 1991, ISBN 3-925369-10-4.</li>
<li>Bernd Scheel: <i>Besteck.</i> Battenberg, Augsburg 1996, ISBN 3-89441-308-5.</li>
<li>Jürgen Schmitz: <i>Besteck im Wandel der Zeit. Eine private Bestecksammlung.</i> Re Di Romam, Remscheid 2010, ISBN 978-3-86870-178-4.</li>
<li>Carl-Wolfgang Schümann: <i>Silber aus Bremen. 150 Jahre Tafelbesteck von Koch &amp; Bergfeld zu Bremen.</i> Wienand, Köln 1990, ISBN 3-87909-096-3.</li>
<li><a href="Hasso_Spode" title="Hasso Spode">Hasso Spode</a>: <i>Von der Hand zur Gabel. Zur Geschichte der Esswerkzeuge.</i> In: Alexander Schuller, Jutta A. Kleber (Hrsg.): <i>Verschlemmte Welt.</i> Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1994, ISBN 3-525-01424-4.</li>
<li>Ulrike Zischka (Hrsg.): <i>Die anständige Lust. Von Esskultur und Tafelsitten.</i> Ausstellungskatalog. Edition Spangenberg bei Droemer-Knaur, München 1994, ISBN 3-426-26807-8, S.&nbsp;68.</li>
<li>Reigniez, Pascal&nbsp;: Histoire des couverts, Arles, Actes Sud, 2024 - <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.actes-sud.fr/catalogue/histoire/histoire-des-couverts">https://www.actes-sud.fr/catalogue/histoire/histoire-des-couverts</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/wams_print/article916464/Die-feine-Art-Fisch-zu-speisen.html"><i>Die feine Art, Fisch zu speisen.</i></a> In <i><a href="Welt_am_Sonntag" title="Welt am Sonntag">Welt am Sonntag</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Essbesteck" class="extiw external" title="wikt:Essbesteck">Wiktionary: Essbesteck</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Cutlery?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Essbesteck</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Eating_forks?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Gabel</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Spoons?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Löffel</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Knives?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Messer</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/tischetikette/pwiediegeschichtedergabel100.html"><i>Die Geschichte der Gabel</i>.</a> Planet Wissenschaft</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://spork.org/">spork.org</a>, die älteste und informative Website über Löffel</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=ebuRHcv7TtI">YouTube: <i>Die unglaubliche Geschichte eines Löffels</i></a> (von <a href="Greenpeace" title="Greenpeace">Greenpeace</a>; veröffentlicht am 22. Oktober 2015)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.antike-tischkultur.de/besteck.html"><i>Das Besteck in der Antike</i></a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131013184418/http://www.kinderbestecke.net/Eigenschaften-eines-Kinderbestecks-bestehend-aus-Kindergabel-Kindermesser-und-Kinderloeffel:_:104.html">Eigenschaften eines Kinderbestecks</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=hfb&amp;datum=18780830&amp;seite=4&amp;zoom=33"><i>Vom Gebrauch der Gabeln</i>.</a> In: <i>Die Hausfrau</i>, Wien, 30. August 1878</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Laffe_Abfluss_Bug">Laffe</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-Journal-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Journal_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Journal_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Frank-Rainer Schurich: <i>Wo ist mein großer Löffel?</i>, <i>Das Grundstück, Journal des VdGN</i>, Heft 11/12, 2023, S.&nbsp;18&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/den_L%C3%B6ffel_abgeben" class="extiw external" title="wikt:den Löffel abgeben">den Löffel abgeben</a></i> im <a href="Wiktionary" title="Wiktionary">Wiktionary</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Norbert_Elias" title="Norbert Elias">Norbert Elias</a>: <i>Über den Prozess der Zivilisation</i>. Bern 1969, S.&nbsp;164&nbsp;ff. und 170&nbsp;ff. hat anhand zahlreicher Belege aus den Manierenschriften die in den Tischsitten enthaltenen Rituale und Tabus herausgearbeitet</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Karlheinz Graudenz, <a href="Erica_Pappritz" title="Erica Pappritz">Erica Pappritz</a>: <i>etikette neu</i>. 6. Auflage. Südwest Verlag, München 1965, S.&nbsp;375.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://besteck-eck.de/besteck/liste-der-gabel-arten-diese-gabeln-solltest-du-kennen/"><i>Grundlegendes zur Gabel.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21.&nbsp;März 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEssbesteck&amp;rft.title=Grundlegendes+zur+Gabel&amp;rft.description=Grundlegendes+zur+Gabel&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fbesteck-eck.de%2Fbesteck%2Fliste-der-gabel-arten-diese-gabeln-solltest-du-kennen%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Petra Westphalen: <i>Die Eisenfunde von Haithabu</i>. S.&nbsp;158–160, ISBN 978-3-529-01410-9.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Christoph Drösser: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2011/07/Stimmts-Gabel"><i>Teufelszeug zu Tisch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Oktober 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEssbesteck&amp;rft.title=Teufelszeug+zu+Tisch&amp;rft.description=Teufelszeug+zu+Tisch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2011%2F07%2FStimmts-Gabel&amp;rft.creator=Christoph+Dr%C3%B6sser">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Gert von Paczensky, Anna Dünnebier: <i>Leere Töpfe, volle Töpfe. Die Kulturgeschichte des Essens und Trinkens</i>. München 1994, S.&nbsp;318.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Hannsferdinand Döbler: <i>Kochkünste und Tafelfreuden</i>. 1972, S.&nbsp;155&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Harry_K%C3%BChnel" title="Harry Kühnel">Harry Kühnel</a>: <i>Die Sachkultur bürgerlicher und patrizischer Nürnberger Haushalte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.</i> In: <a href="Trude_Ehlert" title="Trude Ehlert">Trude Ehlert</a> (Hrsg.): <i>Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles.</i> Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S.&nbsp;15–31, hier: S.&nbsp;22.</span>
</li>
<li id="cite_note-döbler-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-döbler_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-döbler_13-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-döbler_13-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Hannsferdinand Döbler: <i>Kochkünste und Tafelfreuden</i>. 1972, S.&nbsp;157.</span>
</li>
<li id="cite_note-lexikon-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lexikon_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Gabel</i>. In <i>Lexikon des Mittelalters</i>. München 1991</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.histofakt.de/?p=548">Die Gabel – ein Werkzeug des Teufels?</a>, veröffentlicht am 1. Oktober 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Hilde Weiss: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20051104021440/http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;Alias=wzo&amp;lexikon=Essen&amp;letter=E&amp;cob=7687"><i>Zurück zu den Fingern</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. November 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Geschichte der Esskultur</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrike Zischka u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i>Die anständige Lust. Von Esskultur und Tafelsitten</i>. München 1994, S.&nbsp;68.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Schürmann: <i>Tisch- und Grußsitten im Zivilisationsprozess. Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland</i>. Münster 1994, S.&nbsp;80.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://spiegato.com/de/was-ist-eine-sardinengabel"><i>Was ist eine Sardinengabel? - Spiegato.</i></a> 5.&nbsp;Dezember 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Juni 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEssbesteck&amp;rft.title=Was+ist+eine+Sardinengabel%3F+-+Spiegato&amp;rft.description=Was+ist+eine+Sardinengabel%3F+-+Spiegato&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fspiegato.com%2Fde%2Fwas-ist-eine-sardinengabel&amp;rft.date=2021-12-05&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Schürmann: <i>Tisch- und Grußsitten im Zivilisationsprozess. Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland</i>. Münster 1994, S.&nbsp;86&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Schürmann: <i>Tisch- und Grußsitten im Zivilisationsprozess. Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland</i>. Münster 1994, S.&nbsp;88.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Schürmann: <i>Tisch- und Grußsitten im Zivilisationsprozess. Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland</i>. Münster 1994, S.&nbsp;101&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudia Horbas, Renate Müller: <i>Silber von der Renaissance bis zur Moderne</i>. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, ISBN 3-422-06283-1, S.&nbsp;141.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch <a href="Gundolf_Keil" title="Gundolf Keil">Gundolf Keil</a>: <i>Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes</i> (= <i>Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.</i> Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: <i>Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes</i>), S. 418 (<i>löffel</i> [im 15. Jahrhundert]: Löffel als Maßeinheit, etwa in „iij löffel vol roßenwassers“ oder „ein löffel vol melwes“).</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Henry_E._Sigerist" title="Henry E. Sigerist">Henry E. Sigerist</a>: <i>Studien und Texte zur frühmittelalterlichen Rezeptliteratur.</i> Leipzig 1923 (= <i>Studien zur Geschichte der Medizin.</i> Band 13), S.&nbsp;175.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Hans Jürgen Fahrenkamp: <i>„Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält“. Die vergessenen Küchengeheimnisse des Mittelalters.</i> München 1986, S.&nbsp;17.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Max W. Giger: <i>Nährstoff Fett: Rolle und Bedeutung</i>. 1. Aufl. Wagner Verlag, Gelnhausen 2008, ISBN 978-3-86683-330-2, S.&nbsp;92.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Pamela L Corey: <cite style="font-style:italic">NIST Guide to the SI, Appendix B.8: Factors for Units Listed Alphabetically</cite>. In: <cite style="font-style:italic">NIST</cite>. 1.&nbsp;Februar 2016 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nist.gov/physical-measurement-laboratory/nist-guide-si-appendix-b8">nist.gov</a> [abgerufen am 16.&nbsp;Mai 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Essbesteck&amp;rft.atitle=NIST+Guide+to+the+SI%2C+Appendix+B.8%3A+Factors+for+Units+Listed+Alphabetically&amp;rft.au=Pamela+L+Corey&amp;rft.btitle=NIST&amp;rft.date=2016-02-01&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-prinz-29"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-prinz_29-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-prinz_29-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-prinz_29-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-prinz_29-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Susanne Prinz: <i>Besteck des 20. Jahrhunderts. Vom Tafelsilber zum Wegwerfartikel</i>. München 1993, S.&nbsp;14&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://herr-mika.tafelkultur.eu/tafelkultur/zeichensysteme-beim-essen/"><i>Zeichensysteme beim Essen.</i></a> In: <i>herr mika TAFELKULTUR.</i> 21.&nbsp;September 2017,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;August 2019</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEssbesteck&amp;rft.title=Zeichensysteme+beim+Essen&amp;rft.description=Zeichensysteme+beim+Essen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fherr-mika.tafelkultur.eu%2Ftafelkultur%2Fzeichensysteme-beim-essen%2F&amp;rft.date=2017-09-21&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20200217223252/https://www.hogastjob.com/blog/bestecksprache-das-kann-die-platzierung-von-messer-und-gabel-bedeuten/"><i>Bestecksprache: Was Messer und Gabel bedeuten.</i></a> 17.&nbsp;Februar 2020, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.hogastjob.com%2Fblog%2Fbestecksprache-das-kann-die-platzierung-von-messer-und-gabel-bedeuten%2F">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">17.&nbsp;Februar 2020</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24.&nbsp;August 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEssbesteck&amp;rft.title=Bestecksprache%3A+Was+Messer+und+Gabel+bedeuten&amp;rft.description=Bestecksprache%3A+Was+Messer+und+Gabel+bedeuten&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20200217223252%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.hogastjob.com%2Fblog%2Fbestecksprache-das-kann-die-platzierung-von-messer-und-gabel-bedeuten%2F&amp;rft.date=2020-02-17&amp;rft.source=https://www.hogastjob.com/blog/bestecksprache-das-kann-die-platzierung-von-messer-und-gabel-bedeuten/">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eckart_Roloff" title="Eckart Roloff">Eckart Roloff</a>: <i>Wie Messer und Gabel auf den Zeiger gehen können. Aufklärung über die Bestecksprache.</i> In: <a href="Walter_H%C3%B6mberg" title="Walter Hömberg">Walter Hömberg</a> (Hrsg.): Marginalistik. Almanach für Freunde fröhlicher Wissenschaft. Allitera Verlag, München 2019, S.&nbsp;181–200, ISBN 978-3-96233-179-5.</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4144935-6">4144935-6</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2026-01-06" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Essbesteck&amp;oldid=263080009">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>